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Papierkarte in QR-Code-Speisekarte umwandeln: Schritt für Schritt

MenuOnGo Blog · Aktualisiert am

Die meisten Gastronomen, die ihre Karte noch nicht digital haben, sind nicht dagegen. Sie wissen nur, was es kostet: ein Wochenende am Laptop, achtzig Gerichte abtippen, Kategorien raten, mit einer Vorlage kämpfen.

Dieser Teil ist weitgehend vorbei. Eine gute digitale Karte braucht trotzdem Urteilsvermögen, denn der Unterschied zwischen einer QR-Karte, die Gäste mögen, und einer, die sie nervt, steckt in den Details. Hier ist der ganze Weg, von Anfang bis Ende.

Nahaufnahme einer Person, die mit dem Smartphone einen QR-Code scannt

Schritt 1: Klären, wofür der Code da ist

Vor jeder Software eine Frage: Soll der Code auf dem Tisch die Karte zeigen, oder soll er auch Bestellungen und Zahlungen annehmen?

Das sind zwei verschiedene Produkte. Bestellen und Bezahlen am Tisch passen in manche Betriebe, etwa an Stadionständen oder in sehr vollen Bars. In den meisten Restaurants und Cafés wollen Gäste und Service die Karte auf dem Handy und die Bestellung beim Menschen. Ein Code mit Bezahlfunktion ist außerdem ein lohnenderes Ziel für Betrug mit QR-Codes, wie unser Beitrag zu Quishing erklärt.

Wenn Sie unsicher sind: Beginnen Sie mit der reinen Anzeige.

Schritt 2: Die vorhandene Karte zusammensuchen

Was es gibt, reicht: das PDF von der Grafik, eine Word-Datei, eine Excel-Tabelle mit Preisen oder einfach ein scharfes Handyfoto jeder Seite der Papierkarte.

Ein paar Minuten Vorbereitung beschleunigen alles danach:

  • Markieren, was sich geändert hat, seit die Karte gedruckt wurde: gestrichene Gerichte, neue Preise, das Tagesgericht, das inzwischen fest drauf ist.
  • Allergene und Zusatzstoffe pro Gericht notieren, falls vorhanden. Auch eine handschriftliche Liste hilft.
  • Die acht wichtigsten Gerichte für Fotos auswählen.

Schritt 3: Die KI tippen lassen

Das war früher das Wochenende. Heute lesen KI-Scanner ein Foto oder eine Datei Ihrer Karte und bauen daraus die digitale Version: Kategorien, Gerichte, Beschreibungen und Preise.

Genau das macht der Smart Menu Scanner von MenuOnGo. Foto, PDF, Excel- oder Word-Datei oder Screenshot hochladen, und nach etwa ein bis zwei Minuten liegt eine digitale QR-Karte zur Prüfung bereit. Ist Ihnen ein Mensch lieber, importiert das Team Ihre Karte noch am selben Tag, in jedem Tarif. Der Start kostet nichts und braucht keine Kreditkarte, und der kostenlose Tarif läuft auch nach den 30 Testtagen weiter.

Egal mit welchem Werkzeug: Der nächste Schritt ist Pflicht.

Schritt 4: Jede Zeile prüfen, bevor sie online geht

KI ist schnell, aber nicht unfehlbar, und eine Karte mit falschem Preis ist schlimmer als keine. Gehen Sie sie einmal langsam durch:

  • Preise, jeden einzelnen. Es sind Endpreise, einschließlich aller Zuschläge.
  • Namen der Gerichte, besonders regionale oder fremdsprachige, die Scanner gern „korrigieren“.
  • Kategorien, damit das Dessert nicht bei den Getränken landet.
  • Allergene, Zusatzstoffe und Ernährungsformen, Gericht für Gericht. Diese Angaben verantworten Sie, und Gäste verlassen sich darauf.

Speisekarte und Besteck auf einem Restauranttisch

Schritt 5: Fotos dort, wo sie helfen

Sie brauchen keine sechzig Fotos. Beginnen Sie mit Bestsellern und Gerichten mit unbekanntem Namen, aufgenommen mit dem Handy am Fenster, ohne Blitz. Details und die richtigen Dateigrößen stehen im Beitrag Fotos und Videos für die digitale Speisekarte. Und nehmen Sie nur Bilder, die Ihnen gehören.

Schritt 6: Den Code richtig drucken

Der QR-Code ist der einzige physische Teil einer digitalen Karte, und hier geht vieles schief.

  • Ein Code, der auf einen festen Link zeigt. Dann gehen alle Preisänderungen hinter demselben Code online, und Sie drucken ihn nur einmal.
  • Keine Generatoren mit ablaufenden Weiterleitungen, die das Ziel abschalten, wenn eine Testphase endet.
  • Groß genug drucken und einen kurzen Satz dazu: „Hier geht’s zur Karte“.
  • Feste Aufsteller statt loser Aufkleber, die man leicht überkleben kann.

Alles zu Größen, Material und Platzierung steht im Beitrag QR-Code für die Speisekarte drucken.

Schritt 7: Was auf Papier bleiben muss

In Deutschland ersetzt die QR-Karte nicht alles. Nach § 13 der Preisangabenverordnung muss neben dem Eingang ein Preisverzeichnis der wesentlichen Speisen und Getränke hängen, und im Lokal müssen die Preise gut lesbar ausliegen oder vor der Bestellung vorgelegt werden. Und wenn Sie Allergene elektronisch bereitstellen, verlangt § 4 LMIDV einen Hinweis vor Ort, wie Gäste die Information erreichen, zum Beispiel ein Satz auf dem Tischaufsteller.

Halten Sie außerdem ein paar gedruckte Karten am Empfang bereit. Viele Gäste möchten lieber Papier, und ein Service, der beide Wege anbietet, nimmt fast allen Unmut über QR-Karten heraus.

Der Code auf dem Tisch ist nur die Hälfte. Derselbe Link gehört in das Feld „Link zur Speisekarte“ Ihres Google Unternehmensprofils, auf Ihre Website und in Ihre Social-Media-Profile. Dann sieht der Gast auf dem Sofa genau, was auf dem Tisch liegt. Warum das besser ist als ein PDF, steht im Beitrag über das Google Unternehmensprofil.

Hände halten eine Speisekarte an einem Restauranttisch

Fehler, wegen denen Gäste QR-Karten hassen

Fehler Was der Gast erlebt Die Lösung
PDF hinter dem Code Zoomen, seitlich scrollen eine echte mobile Kartenseite
Riesige, unkomprimierte Fotos weißer Bildschirm bei schwachem Netz Bilder verkleinern, schnell laden
Gar keine Papierkarte Gefühl, zum Handy gezwungen zu werden ein paar gedruckte Karten am Empfang
App oder Anmeldung nötig Abbruch, bevor ein Gericht zu sehen ist Karte, die in jedem Browser öffnet
Veraltete Preise, ausverkaufte Gerichte Enttäuschung am Tisch oder bei der Rechnung einmal ändern, Ausverkauftes schnell ausblenden
Code als loser Aufkleber leicht zu manipulieren feste Aufsteller
Kein Hinweis auf elektronische Allergeninfo Pflichtverstoß, Gäste finden die Info nicht gut sichtbarer Hinweis am Tisch oder Eingang

Häufige Fragen

Wie erstelle ich eine QR-Code-Speisekarte für mein Restaurant? Die vorhandene Karte als Foto, PDF oder Tabelle bei einer Kartenlösung hochladen, jedes Gericht und jeden Preis prüfen, Allergene und ein paar Fotos ergänzen und dann einen QR-Code drucken, der auf einen festen Link zeigt. Denselben Link ins Google Unternehmensprofil und auf die Website setzen.

Muss ich meine ganze Karte abtippen? Nein. KI-Scanner lesen ein Foto oder eine Datei Ihrer Karte und bauen die digitale Version in Minuten. Prüfen müssen Sie das Ergebnis trotzdem, vor allem Preise und Allergene.

Kann ich auf gedruckte Karten ganz verzichten? In Deutschland meist nicht. Nach § 13 der Preisangabenverordnung muss neben dem Eingang ein Preisverzeichnis hängen, und im Lokal müssen Preise ausliegen oder vorgelegt werden. Viele Gäste wünschen sich außerdem Papier.

Muss ich den QR-Code neu drucken, wenn sich die Karte ändert? Nicht, wenn der Code auf einen festen Link zeigt. Dann erscheinen alle Änderungen hinter demselben Code.

Gibt es QR-Speisekarten kostenlos? Ja. Achten Sie darauf, dass der kostenlose Tarif dauerhaft funktioniert, keine Scan-Grenze hat und der Code nicht abgeschaltet wird, wenn eine Testphase endet.


Quellen: Preisangabenverordnung (PAngV), § 13; Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung (LMIDV), § 4 (gesetze-im-internet.de). Bilder: Pexels (frei verwendbar). Stand: Oktober 2026.

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