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QR-Code für die Speisekarte drucken: Tischaufsteller, Aufkleber und Acrylständer richtig machen

MenuOnGo Blog · Aktualisiert am

Ihre digitale Speisekarte ist online, der QR-Code liegt im Download-Ordner. Jetzt muss er vom Bildschirm auf den Tisch, an die Theke, ins Schaufenster und vielleicht auf die To-go-Tüte. Und zwar so, dass er beim ersten Versuch scannt, das tägliche Abwischen übersteht und zu Ihrem Gastraum passt.

Die gute Nachricht: Das ist der einfachste Schritt beim Umstieg auf die digitale Karte. Druckereien, Online-Druckereien und Werbetechniker stellen jeden Tag Tischaufsteller und Aufkleber her. Sie müssen ihnen nur die richtige Datei geben und wissen, was Sie bestellen.

Nahaufnahme einer Person, die einen QR-Code mit dem Handy scannt

Zuerst die Regel: Das Preisverzeichnis bleibt Pflicht

In Deutschland ergänzt der QR-Code das Preisverzeichnis, er ersetzt es nicht. Nach § 13 der Preisangabenverordnung (PAngV) müssen Gaststätten Preisverzeichnisse für Speisen und Getränke entweder gut lesbar aushängen, auf den Tischen auflegen oder jedem Gast vor der Bestellung und auf Verlangen bei der Abrechnung vorlegen. Zusätzlich muss neben dem Eingang ein Preisverzeichnis mit den wesentlichen Speisen und Getränken angebracht sein. Die Preise müssen Bedienungsgeld und sonstige Zuschläge enthalten (§ 13 PAngV).

Das steht dem QR-Code nicht im Weg, es ist der richtige Aufbau: ein gedrucktes Preisverzeichnis am Eingang, auf dem Tisch ein QR-Code, der dieselbe Karte öffnet, mit Fotos, Allergenen und immer aktuellen Preisen. Kommen beide aus derselben Karte, stimmen die Preise überall überein. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung; im Zweifel hilft Ihre IHK oder Ihr DEHOGA-Landesverband.

Schritt 1: Mit einer druckfähigen Datei starten

Die meisten Scan-Probleme beginnen hier. Ein QR-Code aus einem Screenshot oder in falscher Größe in ein Dokument eingefügt, wird an den Kanten unscharf gedruckt. Und genau unscharfe Kanten machen Handykameras Probleme.

  • Nutzen Sie die Originaldatei, keinen Screenshot und kein Foto vom Bildschirm.
  • Wählen Sie das beste verfügbare Format. Eine Vektordatei (SVG oder PDF) lässt sich in jeder Größe scharf drucken. Haben Sie nur ein Bild, nehmen Sie ein großes, hochaufgelöstes PNG.
  • Verzerren Sie den Code nicht und schneiden Sie den weißen Rand nicht ab. Er gehört zum Code.

Schritt 2: Die Karte um den Code herum gestalten

Ein nackter QR-Code auf dem Tisch sagt niemandem, wofür er gut ist. Ergänzen Sie drei Dinge:

  1. Eine klare Anleitung direkt am Code: „Scannen für die Speisekarte” oder „Kamera drauf, Karte auf”.
  2. Ihr Logo und Ihre Farben, damit Gäste sehen, dass der Code von Ihnen ist. Das schafft Vertrauen; bei anonymen Codes sind Menschen zu Recht vorsichtig.
  3. Kleine Extras, die Ihrem Team Fragen ersparen: WLAN-Zugang (ein eigener WLAN-QR-Code funktioniert gut, solange jeder Code klar beschriftet ist), Ihr Instagram-Name oder „Gedruckte Karte gern auf Nachfrage”.

Den Code selbst halten Sie schlicht:

  • Dunkler Code auf hellem Grund. Schwarz auf Weiß ist am sichersten. Helle Codes auf dunklem Grund und kontrastarme Farben lesen manche Handys schlecht.
  • Lassen Sie einen weißen Rand frei. GS1, die internationale Organisation für Barcode-Standards, sieht eine Ruhezone von vier Modulen (dem Vierfachen des kleinsten Quadrats im Code) auf jeder Seite vor (GS1 UK). Text, Grafik und Kartenrand haben dort nichts zu suchen.
  • Größe nach Entfernung wählen. Auf dem Tisch reichen 2,5 bis 3 cm Kantenlänge. Im Schaufenster oder an der Wand, aus einigen Schritten gelesen, deutlich größer; als Faustregel nennen Drucker etwa ein Zehntel der Scan-Entfernung.

Ein eingedeckter Restauranttisch mit Speisekarten und Besteck

Schritt 3: Das passende Format für Ihren Gastraum

Es gibt drei gängige Wege, einen QR-Code auf den Tisch zu bringen, dazu ein paar Extras.

Option A: Acryl-Tischaufsteller mit Einlegekarte (am flexibelsten). Kaufen Sie transparente Acrylaufsteller im Set; in Deutschland sind DIN A6 (10,5 × 14,8 cm) und DIN A5 am üblichsten, einseitig oder doppelseitig. Gestalten Sie die Einlegekarte, lassen Sie sie im Copyshop oder bei der Druckerei um die Ecke auf festem Karton drucken und stecken Sie sie ein. Neues Logo, Saisonhinweis wie Spargelzeit oder Weihnachtsfeier-Angebot, eine fleckige Karte: Sie tauschen ein Blatt Papier, nicht den Aufsteller.

Option B: Code direkt auf Acryl gedruckt oder graviert (am hochwertigsten). Eine Online-Druckerei oder ein Werbetechniker druckt den Code per UV-Direktdruck auf das Acryl oder graviert ihn mit dem Laser. Das wirkt edel, und Gäste können ihn weder abziehen noch beschädigen. Lassen Sie sich einen Proof geben und achten Sie auf starken Kontrast: Eine Gravur auf klarem Acryl scannt ohne einfarbigen Hintergrund schlecht.

Option C: Vinyl-Tischaufkleber (am platzsparendsten). Ein Aufkleber braucht keinen Platz und lässt sich leicht abwischen. Die eine Regel, die zählt: keine Papieraufkleber. Tische werden ständig mit Reinigungsmitteln gewischt. Bestellen Sie laminiertes Vinyl, das wisch- und abriebfest ist.

Extras, die sich lohnen:

  • Aufkleber an Tür oder Schaufenster, neben dem ausgehängten Preisverzeichnis, damit Passanten die ganze Karte auf dem Handy ansehen können.
  • Thekenaufsteller oder Kassenschild für Cafés, Bäckereien und Imbisse.
  • Aufkleber für To-go-Tüten, damit die Karte mit jeder Bestellung nach Hause geht.

Wo drucken in Deutschland?

Sie brauchen keinen Spezialisten. Die üblichen Wege:

  • Copyshops und Druckereien vor Ort für Einlegekarten, oft am selben Tag.
  • Online-Druckereien für größere Auflagen laminierter Aufkleber und Fensterfolien.
  • Werbetechniker für bedrucktes oder graviertes Acryl und Außenfolien.
  • Gastronomiebedarf und große Online-Marktplätze für leere Acrylaufsteller im Set.

Sagen Sie immer dazu, dass es sich um einen QR-Code handelt, verlangen Sie die beste Druckqualität und einen Proof vor der Auflage.

Schritt 4: Testen, bevor Sie 50 Stück bestellen

Drucken Sie zuerst ein einziges Exemplar. Dann scannen Sie es:

  • mit einem iPhone und einem Android-Gerät, gern auch einem älteren;
  • im Sitzen, aus dem Winkel, in dem ein Gast das Handy hält;
  • bei der echten Beleuchtung im Gastraum, auch am dunkelsten Tisch am Abend;
  • durch das Acryl, wenn Sie einen Aufsteller nutzen (Spiegelungen zählen).

Öffnet sich die Karte jedes Mal sofort, bestellen Sie den Rest.

Eine Person scannt einen QR-Code auf einem Bildschirm

Schritt 5: Platzieren und pflegen

Stellen Sie den Code dorthin, wo ein sitzender Gast ihn sieht, ohne etwas zu verschieben: an den Tischrand, neben Salz und Pfeffer, nicht hinter den Serviettenhalter. Kontrollieren Sie die Codes einmal pro Woche auf sich lösende Kanten und auf alles, was nach Aufkleber auf Aufkleber aussieht. Betrüger kleben gelegentlich eigene Codes über echte; feste Aufsteller und laminierte Aufkleber machen das schwerer. Und halten Sie ein paar gedruckte Karten für Gäste bereit, die lieber nicht scannen.

Einmal drucken, die Karte jederzeit ändern

Das ist der Teil, der den Aufwand lohnt. Mit MenuOnGo ändert sich der QR-Code, den wir für Sie erzeugen, nie, in jedem Tarif, auch im kostenlosen. Neuer Preis, neues Gericht, das Saisondessert ist vorbei: Jede Änderung geht hinter demselben gedruckten Code live, und die Aufsteller, die Sie diese Woche bestellen, öffnen Ihre aktuelle Karte, solange Sie sie nutzen. Für das Preisverzeichnis am Eingang macht der Pro-Tarif aus derselben Karte druckfertige Dateien (Hoch- und Querformat und weitere Größen) für Ihre Druckerei, sodass der Aushang draußen und die Karte auf dem Tisch dieselben Preise zeigen. Sie können kostenlos starten und Ihren Code noch heute herunterladen.

QR-Code-Formate im Überblick

Format Ideal für Haltbarkeit Kosten Worauf achten
Acrylaufsteller + Einlegekarte Die meisten Restaurants und Cafés Hoch (Aufsteller); Karte austauschbar Niedrig Spiegelung: mattes Papier
Bedrucktes oder graviertes Acryl Gehobene Gastronomie, Bars Sehr hoch Mittel bis hoch Kontrast auf klarem Acryl
Laminierter Vinylaufkleber Kleine Tische, Theke, hohe Frequenz Mittel bis hoch Niedrig Nie Papieraufkleber
Tür- oder Fensterfolie Passanten Hoch (Außenvinyl) Niedrig bis mittel Größe nach Entfernung
Aufkleber für To-go-Tüten Außer-Haus-Verkauf Einmalig Sehr niedrig Code groß genug halten

Häufig gestellte Fragen

Wie groß sollte ein QR-Code auf dem Restauranttisch sein? Etwa 2,5 bis 3 cm Kantenlänge für eine Karte, die im Sitzen gescannt wird. An Fenster oder Wand muss der Code deutlich größer sein, grob ein Zehntel der Scan-Entfernung.

In welchem Dateiformat drucke ich meinen QR-Code? Am besten als Vektordatei wie SVG oder PDF, die in jeder Größe scharf bleibt. Sonst ein großes, hochaufgelöstes PNG, nie ein Screenshot.

Kann ich auf allen Tischen denselben QR-Code verwenden? Ja. Ein Speisekarten-QR-Code öffnet Ihre Karte; derselbe Code funktioniert auf jedem Tisch, an der Theke, im Fenster und auf der To-go-Tüte.

Reicht ein QR-Code als Preisverzeichnis? Nach § 13 PAngV muss neben dem Eingang ein Preisverzeichnis der wesentlichen Speisen und Getränke hängen, und Gäste müssen die Preise vor der Bestellung sehen können. Der QR-Code ergänzt das gedruckte Verzeichnis; im Zweifel fragen Sie Ihre IHK.

Muss ich die QR-Codes neu drucken, wenn sich die Karte ändert? Nein, wenn der Code auf eine dauerhafte Kartenadresse zeigt. Preis- und Gerichtsänderungen gehen hinter demselben Code live; neu drucken Sie nur, wenn ein Aufsteller abgenutzt ist oder Sie das Design ändern.


Quellen: Preisangabenverordnung § 13 (Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de), GS1 UK (Gestaltungsrichtlinien für QR-Codes). Bilder: Pexels (frei nutzbar). Stand: Oktober 2026.

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