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Restaurantfotos bei Google: Warum Ihre Bilder vorne stehen sollten

MenuOnGo Blog · Aktualisiert am

Öffnen Sie den Google-Eintrag Ihres Restaurants und scrollen Sie durch die Fotos. Schauen Sie wirklich hin.

Irgendwo ist ein Teller unter gelbem Deckenlicht. Ein halb gegessener Burger. Ein verwackelter Gastraum beim Aufräumen. Und sehr oft ein Foto, das jemand von Ihrer Papierkarte gemacht hat, zwei Preiserhöhungen alt.

Keines davon haben Sie hochgeladen. Löschen können Sie auch keines.

Ihre Google-Fotogalerie ist der einzige Teil Ihres Auftritts, den Fremde mitgestalten, und bei den meisten Restaurants gewinnen die Fremden nach Menge.

Lachs-Croissant und Sandwich auf einem Holztisch neben einer Speisekarte

Wie die Galerie funktioniert

Ein paar Mechanismen, die kaum jemand erklärt bekommt:

  • Jeder kann Fotos hinzufügen: Gäste, Passanten, jemand, der 2021 einmal bei Ihnen war.
  • Kundenfotos lassen sich nicht löschen, weil sie unvorteilhaft sind. Sie können Inhalte melden, die gegen Googles Richtlinien verstoßen. „Schlechtes Licht“ gehört nicht dazu.
  • Google entscheidet, was zuerst erscheint, unabhängig davon, wer es hochgeladen hat.
  • Menge summiert sich. Ein gut besuchtes Lokal sammelt über die Jahre Hunderte Gästefotos. Wer 2019 zwölf eigene hochgeladen hat, ist deutlich in der Unterzahl.

Die Galerie ist also keine Seite, die Sie steuern. Sie ist ein geteilter Raum, und Ihr einziger echter Hebel ist, selbst beizutragen.

Was Google über Fotos sagt

Google nennt Fotos und Videos in seiner Hilfe zum lokalen Ranking ausdrücklich als Weg, einen Eintrag zu verbessern. Für die Bilder selbst gibt es klare Vorgaben (Google-Hilfe): JPG oder PNG, zwischen 10 KB und 5 MB, empfohlen 720 × 720 Pixel, scharf und gut ausgeleuchtet, ohne starke Bearbeitung und Filter, realistisch. Ein Foto der Außenansicht, so Google, hilft Gästen, Sie in der Nähe schneller zu finden.

Seien Sie vorsichtig mit genauen Zahlen, die im Netz kursieren, etwa „Restaurants mit 100 Fotos bekommen X % mehr Anrufe“. Die Richtung stimmt, die Prozentsätze haben selten eine nachvollziehbare Methode.

Das Problem mit dem Kartenfoto

Hier ist der Fehler, der am meisten kostet und am wenigsten auffällt.

Findet ein Gast keine Speisekarte online, tut er das Nächstbeste: Er scrollt durch die Fotos und sucht ein Bild Ihrer Papierkarte. Er findet eins, schräg fotografiert, im Halbdunkel, abgeschnitten, veraltet. Dann schickt er einen Screenshot in die Gruppe, um zu klären, ob die Preise für alle passen.

Dieses Foto erledigt Ihre Preiskommunikation. Sind die Preise inzwischen gestiegen, wird die alte Version beurteilt. Entweder wirken Sie günstiger, als Sie sind, und der Tisch ärgert sich über die Rechnung, oder das Foto ist unlesbar und die Gruppe geht woandershin.

Die Lösung ist, diesem Menschen etwas Besseres zu geben. Bei MenuOnGo tragen Sie den Link zu Ihrer Karte in das Feld „Link zur Speisekarte“ Ihres Google-Eintrags ein, in jedem Tarif, auch im kostenlosen. Wer eine Karte sucht, findet dann die echte, aktuelle, mit den Preisen von heute. Und weil jedes Gericht sein eigenes Foto bekommen kann, hat der Teller, über den ein Gast nachdenkt, ein Bild, das Sie ausgewählt haben, in Ihrem Licht, statt der drei Gerichte, die Fremde zufällig fotografiert haben. Die Papierkarte einzuscannen und den Link einzutragen, dauert ein paar Minuten.

Burger mit Pommes auf einem Teller angerichtet

Zwei rechtliche Punkte, die oft übersehen werden

Menschen auf Ihren Fotos. Fotografieren Sie den vollen Gastraum, sind Ihre Gäste darauf zu sehen. Nach § 22 Kunsturhebergesetz dürfen Bildnisse von Personen grundsätzlich nur mit deren Einwilligung verbreitet werden. Für Ihr Team gilt das genauso. Fotografieren Sie deshalb lieber so, dass niemand erkennbar ist, oder holen Sie eine Einwilligung ein, am besten schriftlich.

Fotos Ihrer Gäste. Auch wenn Ihr Gericht darauf ist: Das Foto gehört dem, der es gemacht hat. Nach § 72 Urheberrechtsgesetz steht der Schutz von Lichtbildern dem Fotografen zu. Ein schönes Gästefoto auf Ihrer Website oder in Ihrer Karte zu verwenden, braucht deshalb eine Erlaubnis. Mehr dazu im Beitrag über Food-Fotos und Urheberrecht.

Der ehrliche Einwand: keine reine Studio-Galerie

Gästefotos sind nicht nur ein Problem. Sie sind auch ein Beleg. Eine Galerie voller echter Gästebilder sagt: echtes, belebtes Lokal, über das Menschen sich freuen. Eine Galerie aus lauter polierten Studioaufnahmen wirkt wie eine Kette oder wie Stockfotos.

Das Ziel ist nicht, Ihre Gäste zu übertönen. Es geht darum, dass der erste Eindruck, das Titelbild und die ersten Fotos, von Ihnen stammt und stimmt. Und übertreiben Sie die Bearbeitung nicht: Ein Gericht, das online viel besser aussieht als auf dem Teller, erzeugt genau die Enttäuschung, die in einer Bewertung landet.

Eine praktische Fotoliste

Wenn Sie vor dem Service eine Stunde investieren, dann hierfür:

  1. Außenansicht bei Tageslicht, damit man Ihre Tür vom Gehweg aus erkennt.
  2. Gastraum während des Service, ohne erkennbare Gesichter oder mit Einwilligung. Leere Räume wirken geschlossen.
  3. Ihre fünf bis zehn meistverkauften Gerichte, einzeln, bei Tageslicht.
  4. Ein gutes Teamfoto, mit Einverständnis aller. Gesichter schaffen Vertrauen.
  5. Alles Besondere: Terrasse, Biergarten, Tresen, offene Küche.

Gast sieht sich an einem Restauranttisch die Speisekarte an

Eigene Fotos und Gästefotos im Vergleich

Kriterium Eigene Fotos Fotos von Gästen
Kontrolle vollständig keine, nicht löschbar
Licht und Bildaufbau bewusst gewählt was der Tisch gerade hatte
Aktualität so aktuell, wie Sie wollen eingefroren am Tag der Aufnahme
Preise auf Kartenfotos aktuell, wenn Sie eine Live-Karte verlinken oft jahrelang veraltet
Abdeckung der Karte jedes Gericht möglich nur, was zufällig bestellt wurde
Glaubwürdigkeit professionell, kann gestellt wirken authentisch, starker Beleg
Beste Rolle erster Eindruck und Details zu Gerichten Menge, Atmosphäre, Lebendigkeit

Häufige Fragen

Kann ich Kundenfotos aus meinem Google-Eintrag löschen? Nicht, weil sie unvorteilhaft sind. Melden können Sie Fotos, die gegen Googles Richtlinien verstoßen. Der praktische Weg ist, regelmäßig bessere eigene Fotos hochzuladen, damit diese vorne stehen.

Welche Anforderungen stellt Google an Fotos im Unternehmensprofil? Laut Google-Hilfe JPG oder PNG, 10 KB bis 5 MB, empfohlen 720 × 720 Pixel, mindestens 250 × 250 Pixel, scharf, gut ausgeleuchtet, ohne starke Bearbeitung und realistisch.

Darf ich Fotos mit Gästen im Gastraum veröffentlichen? Nur mit Einwilligung der erkennbaren Personen. Nach § 22 Kunsturhebergesetz dürfen Bildnisse grundsätzlich nur mit Einwilligung verbreitet werden. Für Mitarbeitende gilt das ebenso.

Darf ich das Foto eines Gastes von meinem Gericht verwenden? Nur mit Erlaubnis. Das Recht am Foto liegt nach § 72 Urheberrechtsgesetz beim Fotografen, auch wenn Ihr Gericht darauf zu sehen ist.

Warum sind Kundenfotos meiner Papierkarte ein Problem? Weil Gäste ohne Kartenlink nach solchen Fotos suchen, und diese sind meist veraltet und schwer lesbar. Ein Link zu Ihrer aktuellen Karte im Google-Eintrag ersetzt sie durch die richtige Version.


Quellen: Google Unternehmensprofil-Hilfe („Fotos und Videos in Ihrem Unternehmensprofil verwalten“, „Ranking in lokalen Suchergebnissen auf Google verbessern“); Kunsturhebergesetz § 22 und Urheberrechtsgesetz § 72 (gesetze-im-internet.de). Bilder: Pexels (frei verwendbar). Stand: Oktober 2026. Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.

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